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Tipp Nr.20: Abends mal kurz die Welt bereisen

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In Filmen, bei Werbeaufnahmen oder auch z.B. in Museen werden gerne Dioramen genutzt. Das Prinzip ist einfach: Nimm ein Modell eines realen Gegenstands (oder den echten realen Gegenstand) stelle ihn vor einen schönen gemalten oder fotografierten Hintergrund und - aus dem richtigen Winkel und der richtigen Entfernung betrachtet - wirkt das Ganze täuschend echt.
Dieses Prinzip lässt sich gut nutzen, um Photographie-Techniken zu üben oder zu illustrieren oder um einfach mal an einem Abend um die Welt zu reisen.

 


Tipp Nr. 20: Abends mal kurz die Welt bereisen

Um wirklich gute Dioramen zu erstellen braucht es Zeit und viel Vorbereitung. Es lassen sich jedoch auch mit relativ wenig Aufwand ganz ordentliche Ergebnisse erzielen,  wie oben zu sehen.

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Unser Diorama besteht aus einem Motiv und einem Hintergrund... Fangen wir mit dem Hintergrund an, Es bietet sich an ein Buch, z.B. einen Photo-Bildband zu verwenden, Poster oder Postkarten sind auch möglich. Es kommt einzig und alleine darauf an, wo wir hinreisen wollen. Gut eignen sich Landschaftsaufnahmen mit Bergen. Das eigentliche Motiv können verschiedenste Dinge sein, Spielzeugautos wirken nicht wirklich realistisch, sind aber in Kinder-Haushalten normalerweise verfügbar. Modellautos wirken realistischer, wenn verfügbar. Lego-Männchen können hervorragend zur Illustration dienen, realistisch wirkt das aber dann natürlich nicht. Zu guter letzt brauchen wir noch einen Vordergrund auf dem das Motiv positioniert wird, ein flacher Stein leistet hier gute Dienste, im Notfall tut's auch ein bisschen Seramis oder Erde auf einem Pappkarton.

Für den Betrachter soll nicht ersichtlich sein, dass ein "echtes" Objekt vor einem "unechten" Hintergrund steht. Bei einem von vorne bis hinten gestochen scharfem Bild liese sich dieser Effekt nicht erzielen. Deshalb nutzen wir ein Makro-Objektiv und eine offene Blende. Dadurch ist die Tiefenschärfe sehr gering und zumindest der Hintergrund wird unscharf. Fokussiert wird auf jeden Fall auf das Objekt (z.B. das Modellauto). Ein bisschen Experimentieren ist angesagt. Je näher das Motiv am Hintergrund ist, desto schärfer wird der Hintergrund werden, damit steigt aber auch die Gefahr, dass unrealistische Kanten zwischen Objekt und Hintergrund entstehen.

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Der Versuchsaufbau für das Photo oben ist rechts dargestellt. Ein Buch, ein Karton mit Seramis, ein Spielzeugauto und eine Schreibtischlampe (Weißabgleich nicht vergessen) und fertig ist die Kulisse.

 

 

 

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