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Tipp Nr.15: Wie man Tiere in Freiheit setzt

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Wenn man einem Puma oder einem beliebigen anderen Raubtier gegenüber steht ist man in der Regel ziemlich froh, wenn ein Zaun das Kätzchen davon abhält, ein leckeres Fotografen-Geschnetzeltes zu zu bereiten. Lästig ist der Zaun dann allerdings auf dem Foto. Glücklich schätzen sich nun diejenigen, die eine kleine Kamera haben, wo das Objektiv durch den Zaun passt. Wer mit dem dicken Objektiv einer digitalen Spiegelreflex rumläuft (oder wer für engmaschige Zäune gewappnet sein will) ist dagegen vielleicht nicht uninteressiert zu lesen, wie man den Zaun mit fotografischen Mitteln loswerden kann.


Tipp Nr.15: Wie man Tiere in Freiheit setzt

Wer in den Zoo geht sollte als DSLR-Besitzer ohnehin das größte verfügbare Zoomobjektiv mitnehmen, Kompaktkamerabesitzer haben diese Möglichkeit nicht, sollten aber die Blende manuell einstellen können, um die folgende Technik nutzen zu können.

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Links sehen wir den Standard-Fall, das nette Kätzchen ist durch einen (auch noch unscharfen) Zaun verunstaltet. Der Zaunkiller-Trick ist eigentlich ganz einfach und beruht auf nichts anderem als dem gekonnten Umgang mit Tiefenschärfe. Ziel in diesem Fall, durch sehr geringe Tiefenschärfe den Zaun in Unschärfe verschwinden zu lassen.

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Die Blende wird soweit aufgemacht wie ohne die Abbildungsleistung zu sehr zu verschlechtern möglich (d.h. kleine Blendenzahl), ein starkes Tele hilft zusätzlich die Tiefenschärfe zu verringern, u.U. muss man sich dazu etwas vom Tier wegbewegen. Wichtig ist aber möglichst nah am Zaun zu bleiben. Zwischen Zaun und Tier dagegen gilt es eine möglichst große Entfernung zu haben. Nun ist lediglich noch genaues Fokussieren auf das Tier gefragt.

Durch die geringe Distanz Kamera -> Zaun sollte der Zaun so unscharf werden, dass er so gut wie garnicht mehr erkennbar ist und Bilder wie zu Beginn des Artikels möglich werden.

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