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Homestudio - Wir bauen eine Softbox

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Prinzipiell leistet ein Schirm (genaugenommen ein Durchlichtschirm) ganz gute Dienste beim gleichmäßigen ausleuchten im Homestudio. Es gibt jedoch Fälle - insbesondere wenn Gläser und Reflexionen im Spiel sind - bei denen der Schirm an seine Grenzen stößt und eine Softbox her muss... Nach der Erfahrung beim Fotografieren eines Weinglases habe ich beschlossen mal schnell eine Softbox zu basteln. Im Folgenden beschreibe (und teste) ich die wohl simpelste und billigste Variante einer Softbox die denkbar ist.

Einleitung

Ich bin mir nicht sicher, ob die hier beschriebene Softbox ihren Namen wirklich verdient... Wirklich softes Licht erzeugt sie nämlich nicht. Durch die Box wird aber zum Einen die Wirkung einer Fotoleuchte enorm erhöht, zum anderen besser ausgerichtet (d.h. störendes Umgebungslicht wird eliminiert). Die Box ist nicht unbedingt für häufige Einsätze gedacht, erfüllt aber ihren Zweck beim Ausleuchten eines Weinglases... und dafür habe ich sie gebaut.

Vorbereitung

Die Softbox besteht aus einer Papp-Kiste, in meinem Fall aus einer Pampers Box, Alu-Folie und Butterbrotpapier (oder Backpapier). Utensilien die sich normalerweise in jedem Haushalt in dieser oder ähnlicher Form finden lassen. Kleber (Uhu, Tesa o.ä.) ist vermutlich auch vorhanden. Je größer die verwendete Kiste, desto besser. Die maximale Größe wird allerdings durch das Butterbrotpapier bestimmt. Eine Lage Butterbrotpapier muss ausreichen, um die Front abzudecken.

Der Aufbau

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Die Papp-Kiste sollte an allen Seiten bis auf Eine komplett verschlossen sein. Eine Seite muss komplett offen sein, d.h. ein eventuell vorhandener Deckel wird abgenommen, oder mit dem Teppichmesser abgeschnitten. Der Innenraum wird nun mit Alufolie beklebt. Die Alufolie vor dem Kleben erstmal ordentlich zusammen knüllen, dies erhöht die Reflexionen im Inneren der Box und macht das Licht weicher.  Über die offene Seite der Box wird anschliessend das Butterbrotpapier gespannt und fest geklebt. Kleiner Tipp am Rande: Backpapier und Tesa mögrn sich nicht... heisst: Wer mit Backpapier arbeitet sollte z.B. Reißnägel verwenden, um das Papier an der Box zu befestigen. Das war's eigentlich schon. Nun muss noch die Lichtquelle angebracht werden.

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In meinem Fall ist die Lichtquelle eine Fotoleuchte. Ein kleines Loch - mit dem Teppichmesser rein geschnitten - auf der Rückseite der Kiste erlaubt es mir die Kiste/Softbox zwischen Lampe und Birne einzuklemmen. Die Box hält dann auch wenn die Fassung auf einem Stativ montiert ist. Eine Hälfte der Rückwand lässt sich öffnen und schliessen, was das Auf- und Abbauen erleichtert.

Der Test

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Durch die Alufolie wird die Helligkeit der Tageslicht-Lampe enorm verstärkt und Umgebungslicht existiert nicht mehr. Wirklich weiches Licht leifert die Box aber nicht. Gleichmäßig (wie im Bild rechts zu sehen) ist das Licht auch nicht. Mit einer größeren Box könnte man aber eine gleichmäßgere Ausleuchtung erreichen.

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Trotz der offensichtlichen Nachteile der Box lassen sich damit gute Effekte erzielen, die die 10 Minuten Bastelarbeit wert sind. Mit dem gestrigen Aufbau - den Schirm ersetzt durch die Softbox - lassen sich meines Erachtens wesentlich bessere Ergebnisse erzielen.

 

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