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Homestudio - Der Aufbau

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Die Grundausstattung für mein Heimstudio ist angekommen. Ein erster Aufbau- und Fotografiertest steht an. Wie ist der erste Eindruck der Einzelteile, die ich für ca. 100 € bestellt haben, um mein eigenes Fotostudio einzurichten?

Die im ersten Teil des Blogs beschriebene Ausrüstung, bestehend aus Stativen und Schirmen und Fotoleuchten ist angekommen. Die Familie ist im Bett, Zeit das Studio erstmalig aufzubauen.


Die Kombination aus Stativ und Schirm lässt sich schnell auf- und abbauen

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Das Stativ lässt sich einfach und schnell ausklappen, die Halterung mit Lampenfassung ist schnell angeschraubt, Birne rein gedreht und den Schirm angebracht. Weniger als 5 Minuten beim erstmaligen Aufbauen, mit anderen Worten: problemlos. Beim ersten Einschalten werde ich kurzfristig blind, aber nach kurzer Zeit gewöhnt man sich an das "Tageslicht". Der Hintergrund-Stoff wird mit zwei Reißnägel an der Wand angebracht und über den Tisch gelegt und die Kamera auf das Stativ gesetzt. Die klassische Portraitbeleuchtung ist leicht von oben, ca. im 45° Winkel zur Kamera. Ich positioniere meinen Schirm so dass das initiale Setup etwa wie nebenan dargestellt aussieht.

Für den kurzen Studiotest habe ich mir als Model eine kleine gelbe Quietsche-Ente ausgesucht. Im Internet werden zu so einem Zweck meist schrecklich hässliche Steinfiguren (die aber eine interessante Struktur haben) genutzt. Bedauerlicherweise findet sich in meinem Haushalt keine hässliche Steinfigur (auch keine schöne) deshalb das Entchen...

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Der erste Versuch (mit weißem Hintergrund) ist schnell abgeschlossen. Die Kamera-Automatik liefert recht gute - leicht unterbelichtete - Werte, und nach ein bisschen Trial & Error sind Blende und Belichtungszeit auf einander abgestimmt und mein Entchen strahlt mir aus schmutzig weißem Hintergrund entgegen. Ente (oder vielleicht Teddybär) auf reinem weiß machen wir ein anderes Mal.

Für die Ente vor schwarzem Hintergrund ist etwas mehr Trial & Error notwendig, die automatische Belichtungsmessung der Kamera-Automatik versagt vollkommen. Aber auch das gelingt nach relativ kurzer Zeit (wie ganz oben dargestellt).

Stativ und Schirm lassen sich in der mitgelieferten Tasche wieder kompakt verstauen, die Lampen-/Schirm-Halterung passt leider nicht mit rein. Um die Birne zu schützen nutze ich den Plastikschutz aus der Originalverpackung, der - wenn man das untere Ende abschneidet - sich hervorragend auch auf die eingeschraubte Birne stülpen lässt.


Die Tageslichtlampe liefert ausreichendes, harmonisches Licht, durch die nicht abgeschirmte Halterung wird aber viel ungewünschtes Umgebungslicht abgegeben

Mit dem ersten schnellen Test meines Studios bin ich zufrieden, es ist schnell auf- und wieder abgebaut, das Licht aus Tageslichtlampe ist zumindest auf die relativ kurze Entfernung ausreichend um auch mit kurzen Verschlusszeiten fotografieren zu können ohne die Blende komplett auf zu machen. Etwas unschön ist, dass die Lampen nicht abgeschirmt sind und daher recht viel Umgebungslicht produzieren, was sich beim Test nicht negativ bemerkbar gemacht hat, in komplizierteren Situationen aber durchaus problematisch werden kann.

 

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