| Term | Definition |
|---|---|
| Abzug |
Als Abzug bezeichnet man üblicherweise das Ergebnis der Ausbelichtung, bei der in der Regel ein Papierbild entsteht. Im Zeitalter der Digitalfotografie könnte man das Ganze auch mit einem Ausdruck bewerkstelligen. Um hochwertige Abzüge zu bekommen sollte man sich jedoch an einen Anbieter wie Pixum (dort gibt es derzeit 25 Fotos gratis) oder www.fotokasten.de wenden. Im Test Digitaler Bilderdienste werden einige dieser Anbieter detailliert betrachtet. |
| Belichtungszeit |
Die Dauer, in der Licht auf den Film bzw. Sensor gelassen wird. Je länger ein Bild belichtet wird, desto heller wird es, desto größer ist aber auch die Verwacklungsgefahr. Die Belichtungszeit hängt unmittelbar mit der Blende zusammen. Je länger die Belichtungszeit, desto kleiner muss die Blendenöffnung (d.h. größere Blendenzahl!) gewählt werden, um eine Überbelichtung zu verhindern.Die Belichtungszeit wird auch als Stilmittel verwendet, um z.B. bewusst Bewegungsunschärfe herbeizuführen. Der TEB Foto-Tipp zu Belichtungszeiten beschäftigt sich ausführlich mit der Belichtungszeit. |
| Bewegungsunschärfe |
Das bewusste Herbeiführen von Unschärfe, entweder beim Hauptmotiv, oder dem Hintergrund um die Dynamik einer Situation im Bild zu verdeutlichen. Bewegungsunschärfe des Hauptmotivs wird durch verhältnismäßig lange Belichtung eines bewegten Objektes erzeugt. Folgt die Kamera dem bewegten Objekt, wird der Hintergrund verwischt, das Objekt bleibt jedoch scharf. |
| Blende |
Die Blende ist eine Vorrichtung am Objektiv, die bestimmt wieviel Licht durchgelassen wird und auf den Film bzw. Sensor kommt. Bei einfachen Kameras ist die Blende fix, bei fortgeschritteneren Modellen lässt sie sich regeln. Die Größe der Blendenöffnung wird durch einen berechneten Faktor angegeben, dabei gilt: Große Blendenzahl bedeutet wenig Licht wird durchgelassen, kleine Blendenzahl: viel Licht. Da die Blende die Lichtmenge beeinflusst, muss bei einer Änderung zum Ausgleich die Dauer, d.h. die Belichtungszeit angepasst werden. Bei großer Blendenzahl (also kleiner Blendenöffnung) muss länger belichtet werden. Zudem beeinflusst die Blende die Tiefenschärfe. Bei großen Blendenzahlen wird ein größerer Entfernungsbereich scharf, allerdings ist dazu auch eine längere Belichtungszeit notwendig, die die Verwacklungsgefahr erhöht. Der TEB Foto-Tipp zur Blende beschäftigt sich näher mit der Blende. |
| Brennweite |
Ganz vereinfacht: Der Abstand der Linse zum Film/Sensor. Wird in Millimetern angegeben. Wichtig ist: Je kleiner die Brennweite, desto mehr Umgebung wird auf dem Bild festgehalten (Weitwinkel), größere Brennweiten zoomen entferntes heran (Tele). Die Normalbrennweite (50mm) entspricht unter bestimmten Bedingungen ziemlich genau dem was das menschliche Auge sieht. Der TEB Foto-Tipp zum Zoom behandelt weitere Aspekte der Bildgestaltung mit Objektiven unterschiedlicher Brennweite. |